Oranjes Radio Welt - 2ter Teil
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Teil 2 Radiofieber

 

Durch den Bericht der Lokalen Zeitung wurde der Sender noch ein wenig, wenn man das so

sagen darf, berühmter. Ich versuchte es natürlich auch bei anderen Zeitungen die überregional berichteten, aber da man sich in einer Grauzone befand und man vielleicht mit rechtlichen Schritten gegen diese Zeitung rechnen musste, wurde das nichts. Das machte mich aber nicht mutlos. Ich war noch jung und hatte noch so einige Ideen.

 Als nächstes besorgte ich mir mal ein Postfach für Radio Cosa Rosa, so das mich die Hörer auch anschreiben konnten.

Leider war das Postfach nicht von langer Dauer, denn ich tat ja etwas nicht legales. Darum  wurde alles durch Anordnung der Staatsanwaltschaft und der Post beschlagnahmt. Einige Wochen später  kam die erste Hausdurchsuchung beim mir. Leider hatten die gelben Jungs ein wenig Pech, da wir vor ihrem eintreffen von einem Anrufer gewarnt wurden. Da sie keinen Sender fanden gingen sie wieder, schnitten aber zuvor ein Kabel ab, da sie meinten das es zur Sendeanlage gehörte. Kurze Zeit später war Cosa Rosa wieder auf Sendung. Na das war doch schon komisch.

Da ich meine ganze Freizeit in dieses Projekt steckte, wurde es langsam für mich alleine ein wenig zu viel. Ich musste mir da was einfallen lassen. Da ich mittlerweile über ein Postfach  in Holland verfügte, machte ich eines Tages einen Aufruf das sich DJ bei mir bewerben konnten. Ich musste natürlich mit offenen Karten spielen und auch sagen das es kein Geld zu verdienen gab. In der ersten Zeit kam erst mal gar nicht, aber dann oh Wunder, hatte ich gleich mehrer Bewerber. An meine erste Bewerberin kann ich mich noch ganz genau erinnern. Das war Angie, große Frau, ganz dunkle Kleidung von der Marke Gruffti. Ich dachte nur wo bist du  hier, aber dann sagte sie etwas ich glaub „Hi ich bin Angie“ und ich war hin und weg. Die Frau da in schwarz hatte eine mega geile Stimme. Sie wollte ich in meinem Team auf jeden Fall haben, nach langem hin und her gab sie ihr ok. So waren wir schon mal zwei. Der dritte, Mikel, der enormes Fachwissen über Oldies hatte, kam am nächsten Tag auch noch dazu. Mikel brachte wenige Tage später seinen Freund Uwe mit, der so aussah als wäre er Vertreter für Staubsauger. Aber er machte ein super Programm. Einige Zeit später stieß dann auch noch Jonny in das Team, so das wir es schafften ein 7 Tage Programm auf die Beine zu stellen. Die Sendungen in der Woche liefen ab 17Uhr und am Wochenende schon ab 12 Uhr .Wir spielten Musik der verschiedensten Richtungen. Von Dark (Angie) bis hin zu Oldies (Mikel). Natürlich gab es dazu auch viel aus und über unsere Stadt. Wir haben es sogar einmal geschafft, dank eines Außenreporters, eine Live Schaltung aus einem Fußball Stadion zu machen. Es kamen und gingen immer wieder DJ aber der Hauptstamm blieb fast bis zum Schluss. Einer dieser DJ´s, nennen wir ihn mal Paul, ist heute ein großes Tier beim Lokal Radio und hat immer Schweißperlen auf der Stirn wenn wir uns mal sehen oder treffen. Aber keine Angst ich schweige über die dunkle Vergangenheit als Pirat bei Cosa Rosa.

Ich machte auch noch einen Aufruf für einen Aufkleber für den Sender. Als Preis gab es ein Abendessen zu gewinnen. Der Gewinner war leider ein Mann und ich glaube mich zu erinnern das er Ralf hieß. Schade ich hatte auf eine Frau gehofft. Das hätte aber dann bestimmt Krach mit meiner damaligen Freundin Anke geben. Ich werde bei Gelegenheit auch mal den Aufkleber und die Berichte auf die HP stellen. 

Aber jetzt zurück zum Thema. Da wir ja mittlerweile 7 Tage die Woche auf Sendung waren, konnte man die Frequenz 107,6 im ganzen Stadtgebiet und in jedem Taxi das man bestieg war unser Sender zu empfangen. Hier noch mal kurz  lieben Dank an Bernd, der Taxi fuhr, und uns so bei seinen Kollegen bekannt machte. Da wir ja nur mit einem kleinen Sender arbeiteten, fuhren wir eines Tages mit dem Auto durch die Gegend um die Reichweite zu testen. Man konnte den Sender noch hinter Köln empfangen und das waren schon über 50 Km. Der am weitesten entfernte Hörer, von dem wir einen Brief bekommen haben, wohnte kurz vor der Holländischen Grenze. Aber so weit wollten wir ja nicht raus, sondern unsere Hörer, mit der besten Musik der Stadt versorgen.

So das es nun mit diesem Teil der Story. Im nächsten Teil könnt Ihr lesen was es noch so zu Feiern gab, über die Post und wie es zum Ende des Senders kam.


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